Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer
Systeme, Magdeburg
Max-Planck-Institut für Dynamik komplexer technischer Systeme, Magdeburg
Das im Juni 1996 gegründete Max-Planck-Institut für Dynamik
komplexer technischer Systeme - das erste ingenieurwissenschaftlichen
Instituts der Max-Planck-Gesellschaft - beschäftigt sich schwerpunktmäßig
mit Fragen der Analyse, Synthese, Auslegung und Führung verfahrenstechnischer
und bioverfahrenstechnischer Prozesse. Diese Prozesse dienen der Stoffumwandlung
und -trennung. Sie sind z.B. in Chemieanlagen und Raffinerien, aber auch
in Kläranlagen technisch realisiert.
In den insgesamt 5700 m2 umfassenden Neubau des Max-Planck-Institutes
für Dynamik komplexer technischer Systeme am Askanischen Platz
in Magdeburg sind bis zur Fertigstellung ca. 56 Millionen Mark in drei
Hauptgebäude (dort befinden sich auch die komplett mit dem Wesemann
Laboreinrichtungsprogramm System DELTA 30 ausgestatteten Labore), ein
Technikum (ausgestattet mit ein- und zweigeschossigen Wesemann System
DELTA 30 Schutzräumen) und das Gästehaus des Instituts investiert
worden. Die neuen Gebäude bieten Platz für mehr als 200 Mitarbeiter,
Doktoranden und Gäste.
Mit seinem Entwurf für den Neubau des Max-Planck-Institutes für
Dynamik komplexer technischer Systeme ist das Berliner Architekturbüro
Henn im März 1998 unter acht Vorschlägen als Sieger im Architekturwettbewerb
hervorgegangen. Es hat versucht, "die Idee einer geistigen und
räumlichen Vernetzung unterschiedlicher Forschungsgruppen und Abteilungen
im Sinne interdisziplinärer Synergieeffekte eine kommunikative
Gebäudestruktur zu übersetzen". "Die starke Durchlässigkeit
bzw. Transparenz der Baukörper des neuen Institutsgebäudes"
soll die Verbindung der Arbeits- und Büroräume "mit der
stark begrünten Landschaft der Elbauen" herstellen.
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